Am 17.06.23 fand der Länderrat der Grünen in der hessischen Stadt Bad Vilbel statt. Unser Kreissprecher Mesut Ercik war ebenfalls dabei.
Der Länderrat ist ein bedeutendes Gremium, das die Basis und die Führung der Grünen zusammenbringt, um wichtige Themen zu diskutieren und strategische Entscheidungen zu treffen.
Dieser Länderrat war von lebhaften Debatten, Ideenaustausch und dem Streben nach gemeinsamen Zielen geprägt. Zwei zentrale Beschlüsse standen auf der Agenda, die weitreichende Auswirkungen auf die politische Ausrichtung und Zukunft der Grünen haben werden. Der erste Beschluss mit dem Titel „Das Land zusammenhalten: mit klimaneutralem Wohlstand, Gerechtigkeit, Sicherheit“ betont die Notwendigkeit, den Wohlstand in unserem Land nachhaltig und klimaneutral zu gestalten, um soziale Gerechtigkeit und Sicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Dieser Beschluss erhielt die Unterstützung der Teilnehmenden.
Der zweite Beschluss trug den Titel „Für eine moderne und menschenrechtsorientierte Migrationspolitik in Deutschland und der Europäischen Union“. Schon Wochen vor dem Länderrat wurde über diesen Beschluss kontrovers debattiert, da es verschiedene Auffassungen innerhalb der Partei gab. Es wurde emotional, aber auch sachlich über die richtigen Wege und Ansätze für eine zeitgemäße Migrationspolitik diskutiert. Am Ende konnte jedoch ein Kompromiss gefunden werden, der breite Zustimmung erhielt und die politische Führung der Grünen stärkte, um weiterhin konstruktiv in die Verhandlungen einzutreten.
„Dieser zweite Beschluss hat für mich eine besondere Bedeutung. Als Flüchtlingskind kann ich mich persönlich mit den Herausforderungen und Erfahrungen von Migranten identifizieren. Die Bedeutung einer menschenrechtsorientierten Politik, die sich für den Schutz und die Integration von Geflüchteten einsetzt, ist für mich sehr wichtig. Ich bin froh darüber, dass ein Kompromiss erzielt wurde, der die Grundprinzipien der Grünen wahrt und gleichzeitig realistische Lösungen für eine moderne Migrationspolitik bietet„, sagte Mesut Ercik.


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