Keine Gasförderung!

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Der Kreisverband Osterholz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Dr. Lena Gumnior MdB) fordern einen sofortigen Stopp der geplanten Gas-Erkundung durch das kanadische Unternehmen Vermilion Energy im Gebiet „Unterweser I“, das sich von Osterholz-Scharmbeck über Worpswede bis Grasberg erstreckt. Die GRÜNEN warnen, dass es sich dabei nicht um eine harmlose Erkundung, sondern um den Einstieg in eine riskante Gasförderung handelt. „Die Menschen im Landkreis Osterholz und in den anderen betroffenen Landkreisen Verden und Rotenburg-Wümme wollen keine Gasbohrungen“, sagt Emilia De Rosa, Sprecherin des Kreisverbands. „Sie wollen sauberes Wasser, intakte Natur und eine lebenswerte Zukunft. Wir werden alles tun, um das zu verteidigen!“

Aus Sicht der Partei birgt Erdgasförderung erhebliche Gefahren für Trinkwasser, Böden und Umwelt. Insbesondere die mögliche Verunreinigung des Grundwassers, Schäden an Natur und Landwirtschaft sowie ein erhöhtes Erdbebenrisiko werden kritisch hervorgehoben. Gleichzeitig blieben die wirtschaftlichen Vorteile bei internationalen Konzernen, während die Risiken die Region träfen. „Wir lassen nicht zu, dass unser Landkreis zum Spielball der Gasindustrie wird. Trinkwasser, Böden und Klima sind keine Verhandlungsmasse“, erklärt die Bundestagsabgeordnete Dr. Lena Gumnior.

Auch klimapolitisch lehnen die GRÜNEN die Pläne entschieden ab. Erdgasförderun verschärfe durch Methanemissionen die Klimakrise und trage nicht zur kurzfristigen Lösung der Energieversorgung bei. Stattdessen fordern sie einen konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien. Der Landkreis Osterholz biete gute Voraussetzungen für Wind- und Solarenergie sowie für klimaneutrales Biogas und eine nachhaltige Wärmewende.

Gemeinsam mit der Bürgerinitiative „NoMoorGas“ kündigen die GRÜNEN politischen und öffentlichen Widerstand an. Ziel sei es, die Erkundungsanträge zu verhindern und den Fokus auf eine regionale, nachhaltige Energieversorgung zu legen.

Siehe dazu auch den Artikel in der Wümmezeitung vom 25.03.2026

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